Zielgerichtetes Gehen ist ein häufiges Verhalten bei Menschen mit Demenz und kann Pflegeanbieter vor erhebliche Herausforderungen stellen. Die Unterstützung der Freiheit und Unabhängigkeit der Bewohner bei gleichzeitiger Gewährleistung ihrer Sicherheit erfordert ein ausgewogenes Verhältnis von Pflege, Beobachtung und Technologie.
Unbeaufsichtigte Fortbewegung kann das Risiko erhöhen, dass Bewohner unsichere Bereiche betreten, die vorgesehene Umgebung verlassen oder zusätzliche Unterstützung benötigen. Für Pflegeteams kann dies den Druck auf die Personalressourcen erhöhen und die Aufrechterhaltung eines sicheren, reaktionsschnellen und personenzentrierten Pflegeumfelds erschweren.
Etwa 60 % der Menschen mit Demenz zeigen mindestens einmal ein zielgerichtetes Gehverhalten, wobei viele wiederholte Episoden erleben.1
In einer britischen Studie über polizeilich erfasste Vermisstenfälle wurden 14,5 % der als vermisst gemeldeten Menschen mit Demenz mehr als einmal vermisst.2
Da etwa 60 % der Menschen mit Demenz ein zielgerichtetes Gehverhalten zeigen, benötigen Pflegeanbieter effektive Wege, um die Unabhängigkeit der Bewohner mit der Sicherheit in Einklang zu bringen. Technologiegestützte Monitoring- und Alarmierungslösungen können das Personal dabei unterstützen, potenzielle Risiken früher zu erkennen, schneller zu reagieren und Bewohner so zu begleiten, dass Würde und Bewegungsfreiheit gewahrt bleiben.
- https://www.alz.org/help-support/caregiving/stages-behaviors/wandering
- Orgeta V et al. Characteristics of missing incidents and risk factors for harm for older people with and without dementia in the UK. Age and Ageing, Band 55, Ausgabe 5, Mai 2026, afag130. Retrospektive Analyse von Aufzeichnungen zweier Polizeibehörden in England und Wales zwischen 2015 und 2021.
Forschungsarbeit
Telepflege-Lösungen wie GPS-Ortung können dazu beitragen, das Risiko für schutzbedürftige Erwachsene zu verringern, den Druck auf Rettungsdienste zu reduzieren und Familien sowie Pflegekräfte bei der Betreuung von Menschen mit Demenz zu unterstützen.
Wandersafe
Durch den Einsatz diskreter Sensoren in Schlüsselbereichen wie Türöffnungen und Ausgängen überwacht diese Lösung, wenn sich eine gefährdete Person in unsichere Bereiche begibt. Sie liefert gezielte Warnmeldungen an das Pflegepersonal, ohne andere Bewohner zu beeinträchtigen, und unterstützt so Unabhängigkeit, Freiheit und personenzentrierte Pflege, während sie gleichzeitig dazu beiträgt, unnötige Einschränkungen zu reduzieren.


Tür-/Fenster-Alarmsensor
Ein Türalarm in der stationären Pflege nutzt Sensoren, um zu überwachen, wenn eine Tür geöffnet oder angelehnt gelassen wird. Bei Auslösung wird ein Alarm direkt an einen Pager gesendet, was dem Pflegepersonal eine schnelle Reaktion ermöglicht. Dies trägt zum Schutz von Bewohnern bei, die weglaudgefährdet sein könnten, und unterstützt ein sicheres Umfeld, ohne die Unabhängigkeit einzuschränken.
GPS SafeSole
Eine in Alltagsschuhe integrierte GPS-Ortungslösung, die Pflegekräften und Familien Sicherheit gibt und gleichzeitig Unabhängigkeit, Vertrauen und Bewegungsfreiheit fördert. Wenn Standortinformationen benötigt werden, kann schnell auf diese zugegriffen werden, um eine zeitnahe Reaktion zu unterstützen.



